Stahl und Zeit © 2026 Kay Roedel
Früher träumt’ ich nur von der fernen Weite,
damals lag die Welt noch ganz an meiner Seite.
Doch heute steh’ ich hier für den Kampf bereit,
voll mit harten Narben aus der alten Zeit.
Doch tief in mir drin glüht noch ein helles Licht,
das vor keiner Macht mehr in die Knie bricht.
Schwarze Lederjacken und der Seitenklang,
begleiten uns ein ganzes Leben lang.
Stahl und Zeit, wir beide sind aus beidem,
wir lassen uns von nichts auf Erden scheiden.
Die Lieder, die uns heute sicher tragen,
beantworten uns all die alten Fragen.
Die Bässe dröhnen heute so laut und klar,
genau so wie es damals als ich achtzehn war.
Doch heute lach’ ich über jeden Schmerz,
denn auch Eisen schlägt in meinem Herz.
Manchmal, wenn die Boxen in die Nacht schrein,
will ich noch einmal wild und jung sein.
Doch seh’ ich dann direkt in mein Gesicht,
bereu’ ich diese harten Jahre sicher nicht."
Stahl und Zeit, wir beide sind aus beidem,
wir lassen uns von nichts auf Erden scheiden.
Die Lieder, die uns heute sicher tragen,
beantworten uns all die alten Fragen.
Und wenn die allerletzte Seite leise klingt,
ein fernes Echo uns dann laut entgegen singt.
Denn manche Dinge hier auf Erden sterben nie,
genau wie diese wilde Heavy-Metallmelodie.
Erschienen am
Geschrieben am 3. März 2026.