Neu erschienen

Entdecken Sie hier die fünf zuletzt erschienen Werke aus der Literaturschmiede. Viel Freude beim Lesen und Entdecken.

 

 

Mitgefühl © 2026 Kay Roedel

Wer fühlt, was andere tragen, trägt es mit,
geht nicht weiter, wenn ein Mensch zurückbleibt, Schritt für Schritt.
Ein Blick genügt, um tief im Herzen zu verstehn,
dass Schmerz sich lindert, wenn wir ihn nicht alleine sehn.

 

 


Zwischen Freiheit und Kontrolle © 2025 Kay Roedel
Wie die Technik uns leise entmündigt 

Der Mensch hat die Technik immer genutzt, Feuer, Rad, Schrift. Doch das Ausmaß der Abhängigkeit hat sich verändert, grundlegend und still.
Heute sind wir umgeben von einer hochentwickelten Technik, die sich nicht nur in unseren Alltag schleicht, sondern ihn zunehmend formt. Subtil, aber wirkungsvoll.

 


Stahl und Zeit © 2026 Kay Roedel

Früher träumt’ ich nur von der fernen Weite,
damals lag die Welt noch ganz an meiner Seite.
Doch heute steh’ ich hier für den Kampf bereit,
voll mit harten Narben aus der alten Zeit.

 


Zwei Welten (c) 2025 Kay Roedel

Ich wache auf, und das Erste, was ich spüre, ist die kühle, glatte Baumwolle meiner Bettwäsche. Ein Blick auf mein Smartphone, 6:30 Uhr. Die Welt ist noch ruhig, aber ich weiß, dass sie bald in einen geordneten Rhythmus verfallen wird, der von meiner Weckzeit bis zur letzten Nachricht auf meinem Display reicht. Der Tag beginnt mit den vertrauten Ritualen: Der dampfende Kaffee aus der Maschine, das frisch geröstete Brot vom Bäcker, das kein Wunsch, sondern eine Selbstverständlichkeit ist. Nach der Dusche, wo das warme, saubere Wasser in unbegrenzter Menge fließt, ziehe ich meine professionelle Kleidung an.

 


Unsichtbar © 2025 Kay Roedel

Der Raum zwischen ihnen war voller Stille. Nicht die friedvolle Stille zweier Menschen, die sich ohne Worte verstehen, sondern die drückende, fast greifbare Stille von zwei Seelen, die sich im selben Raum verloren hatten. Das Wohnzimmer, einst ein Ort der Nähe, war jetzt nur noch eine Bühne für parallele Einsamkeiten. Er saß auf dem Sofa, die Hände um eine Tasse Tee geschlungen, die längst kalt geworden war.